Veranstaltungen
Kurze Vorstellung der Veranstaltungsreihe "Union hautnah" mit den Themenschwerpunkten Kommunikation (Schwerpunkt Interviewtechniken) und Berufsorientierung im Lernzentrum vom 1. FC Union Berlin e.V.
12.02.2010 | Schüler und Schülerinnen mit Perspektiven
Wie vor Kurzem berichtet hat das Lernzentrum in der Woche vom 18. bis zum 22.01.2010 die diesjährige Präventionswoche „Perspektivisch sein“ des 7. und 8. Jahrganges der Merian Schule erneut als ein Kooperationspartner mit begleitet. Das Lernzentrum wurde dabei vom Fanprojekt und dem Nachwuchsleistungszentrum unterstützt. Als zentrales Thema hatten wir uns Teamarbeit ausgewählt. So galt es für die Gruppen in verschiedenen Spielen und Übungen ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Perspektivisch mussten die Schüler und Schülerinnen beim Spiel „Hurricane“ denken: Jede/r musste sich überlegen was er/sie in 4 Jahren erreichen oder tun will. Den Schlusspunkt jeden Tages bildete ein kleines Fußballturnier. Am 29.01.2010 fand die Abschlussveranstaltung zur Projektwoche statt. Anwesend waren die stellvertretende Direktorin, Frau Bube, die verantwortliche Koordinatorin, Frau Hennig, sowie die Klassenlehrer/innen, Vertreter/innen der Elternschaft und die verantwortlichen Kooperationsschüler/innen. Über den Tag mit uns berichtete die Klasse 8.1 vertreten durch Cedric und Mia. Fazit war, dass der Tag mit uns den Schülern und Schülerinnen gefallen hat. Im Anschluss gab es als Geschenk für uns eine liebevoll gestaltete Mappe und etwas Süßes. Für alle Kooperationspartner war ein leckeres Kuchenbüfett vorbereitet worden.
Wir, die Betreuer und Betreuerinnen von der Fan- und Mitgliederabteilung, dem Nachwuchsleistungszentrum und dem Fanprojekt Berlin, bedanken uns recht herzlich bei den Schülern und Schülerinnen der Klassen 7.1, 7.2, 8.1, 8.2 und 8.3 der Merian Schule für die Zusammenarbeit und den Teamgeist den ihr bewiesen habt. Die Projektwoche mit euch hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!
Wir, die Betreuer und Betreuerinnen von der Fan- und Mitgliederabteilung, dem Nachwuchsleistungszentrum und dem Fanprojekt Berlin, bedanken uns recht herzlich bei den Schülern und Schülerinnen der Klassen 7.1, 7.2, 8.1, 8.2 und 8.3 der Merian Schule für die Zusammenarbeit und den Teamgeist den ihr bewiesen habt. Die Projektwoche mit euch hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!
24.11.2009 | Ich weiß nicht viel, aber was ich weiß, das weiß ich
Mit dieser Aussage Siegfrieds aus dem „Ring der Nibelungen“ wurden Schüler der Merian-Schule am 18.11.2009 bei „Kaminski on Air“ konfrontiert. Eine Ein-Mann-Show von Stefan Kaminski, die auf unglaublich einfallsreiche Weise die umfangreiche Geschichte Wagners im Deutschen Theater erlebnisreich erzählt. Alle Mittel scheinen einfach (Dosen, Schalen, Kisten, Metallteile, ... ) und doch ist es nicht wirklich nur die Geschichte. Personen werden neu betrachtet, in unsere Zeit gewonnen. Im Gegensatz zu den Aufführungen in Bayreuth ist diese Aufführung ganz anders. In vier Veranstaltungen á 80 Minuten erzählt Stefan Kaminski durch Herstellung von Geräuschen den „Ring der Nibelungen“.
Die Jugendlichen waren begeistert und freuen sich nun auf den vierten Teil „Götterdämmerung“ am 25.11.2009. Ihnen ist die Erzählung zum Erlebnis geworden und das Theater ein Ort des Lebens.
Theo Koerner an dieser Stelle vielen Dank für das Sponsoring der Karten über das Lernzentrum des 1.FC Union für die Jugendlichen.
Die Jugendlichen waren begeistert und freuen sich nun auf den vierten Teil „Götterdämmerung“ am 25.11.2009. Ihnen ist die Erzählung zum Erlebnis geworden und das Theater ein Ort des Lebens.
Theo Koerner an dieser Stelle vielen Dank für das Sponsoring der Karten über das Lernzentrum des 1.FC Union für die Jugendlichen.
15.11.2009 | Sonderpreis zum Medienpreis MediaMax
Am 15. November 2009 verlieh der Vizepräsident des Berliner Abge- ordnetenhauses, Dr. Uwe Lehmann-Brauns, zur Eröffnung des 9. Berliner jugendFORUM im Rahmen des Berliner Aktionsprogramms für Demokratie und Toleranz, gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus "respectABel"
den Medienpreis "MediaMax" des Landesprogramms "jugendnetz-berlin".
Der Berliner Medienpreis "MediaMax" wird seit 2005 jährlich ausgeschrieben und würdigt Projekte, Konzepte und Ideen zur Medienarbeit von und mit Kindern und Jugendlichen. An vier Projekte wurde der Berliner Medienpreis "MediaMax" und an fünf Projekte der Sonderpreis zum Medienpreis verliehen. Drei davon entstanden im Förderprogramm "steps into future" der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.

Dr. Uwe Lehmann-Brauns
Das Lernzentrum des 1. FC Union Berlin e.V. hat sich mit dem Projekt „Mädchen, Fußball und Verein“, gefördert durch "steps into future" beteiligt. Das von den U17 Juniorinnen im Rahmen des Projektes erstellte Medienprodukt wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Das Medienprodukt könnt ihr euch hier anschauen oder ihr wartet auf die Veröffentlichung im Programmheft zum Spiel gegen Cottbus.
Hier die Laudatio, entnommen aus der Pressmitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung: „Über den 1. FC Union Berlin gibt es vieles zu erzählen – vom Traditionsverein im Berliner Osten seit 1906 bis hin zum bravourösen Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Das dachte sich auch die Mädchenmannschaft des Vereins und begab sich mit dem Projekt Mädchen, Fußball und Verein auf eine Reise in die jüngere Vereinsgeschichte, rund um die Zeit des Mauerfalls vor 20 Jahren. Fragen wie "Wie wurde der Verein in der DDR wahrgenommen und wie wurde über ihn berichtet? Wie sieht es heute aus und worin gründete sich die Solidarität der Fans mit dem Stadion-Neubau?" spielten dabei eine wichtige Rolle. Antworten darauf wurden mit Zeitzeugen gesucht, durch Recherchen in Archiven gecheckt und in der Vereinszeitung publiziert.“
Die B-Mädchen konnten sich heute nach ihrem Punktspiel über einen Fotoapparat und ein Fotobearbeitungs- programm für den PC freuen. Wir warten gespannt auf die nächste Fotodokumentation.
Wir danken dem Förderprogramm ´steps into future´ der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin für die Projektförderung und dem music-media-park e.V. für die Projekt begleitende Unterstützung. Weiterhin gilt unser Dank: Sira Ullrich von Kids & Medien, Theo Koerner, Tobias Müller, dem Archiv der Jugendkulturen e.V., den PROGRAMMierern und vierC print + mediafabrik GmbH&Co.KG.

den Medienpreis "MediaMax" des Landesprogramms "jugendnetz-berlin".
Der Berliner Medienpreis "MediaMax" wird seit 2005 jährlich ausgeschrieben und würdigt Projekte, Konzepte und Ideen zur Medienarbeit von und mit Kindern und Jugendlichen. An vier Projekte wurde der Berliner Medienpreis "MediaMax" und an fünf Projekte der Sonderpreis zum Medienpreis verliehen. Drei davon entstanden im Förderprogramm "steps into future" der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin.

Dr. Uwe Lehmann-Brauns
Das Lernzentrum des 1. FC Union Berlin e.V. hat sich mit dem Projekt „Mädchen, Fußball und Verein“, gefördert durch "steps into future" beteiligt. Das von den U17 Juniorinnen im Rahmen des Projektes erstellte Medienprodukt wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Das Medienprodukt könnt ihr euch hier anschauen oder ihr wartet auf die Veröffentlichung im Programmheft zum Spiel gegen Cottbus.
Hier die Laudatio, entnommen aus der Pressmitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung: „Über den 1. FC Union Berlin gibt es vieles zu erzählen – vom Traditionsverein im Berliner Osten seit 1906 bis hin zum bravourösen Aufsteiger in die 2. Bundesliga. Das dachte sich auch die Mädchenmannschaft des Vereins und begab sich mit dem Projekt Mädchen, Fußball und Verein auf eine Reise in die jüngere Vereinsgeschichte, rund um die Zeit des Mauerfalls vor 20 Jahren. Fragen wie "Wie wurde der Verein in der DDR wahrgenommen und wie wurde über ihn berichtet? Wie sieht es heute aus und worin gründete sich die Solidarität der Fans mit dem Stadion-Neubau?" spielten dabei eine wichtige Rolle. Antworten darauf wurden mit Zeitzeugen gesucht, durch Recherchen in Archiven gecheckt und in der Vereinszeitung publiziert.“
Die B-Mädchen konnten sich heute nach ihrem Punktspiel über einen Fotoapparat und ein Fotobearbeitungs- programm für den PC freuen. Wir warten gespannt auf die nächste Fotodokumentation.
Wir danken dem Förderprogramm ´steps into future´ der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin für die Projektförderung und dem music-media-park e.V. für die Projekt begleitende Unterstützung. Weiterhin gilt unser Dank: Sira Ullrich von Kids & Medien, Theo Koerner, Tobias Müller, dem Archiv der Jugendkulturen e.V., den PROGRAMMierern und vierC print + mediafabrik GmbH&Co.KG.

01.02.2009 | Workshopteilnehmer des Lernzentrum gewinnen Förderpreis
Am 31.01.2009 fand die Projektpräsentation „Zeitung und Schule“ des Projektes Kids & Medien statt, an der sich das Lernzentrum mit einem Workshop unter der Anleitung von Martin Miersch beteiligt hat. Martin Miersch ist Einigen besser bekannt als Texter der „Eisernen Hochzeit“. Das Projekt wurde von der Tageszeitung Neues Deutschland unterstützt. In dem Workshop erstellten 6 Schüler/innen der Merian Schule eine Zeitungsseite, u.a. mit einer Reportage von der Baustelle, einem Bericht über die Fußballmutti und einem Interview mit Shergo Biran. Bei ihrem Besuch auf der Baustelle im letzten Jahr wurden sie von einem Redakteur des Neuen Deutschlands begleitet, der diesen Besuch in einem Artikel in der Tageszeitung dokumentierte.
Diana Golze, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages und Schirmherrin des Projektes, sprach in ihrer Begrüßungsrede allen Teilnehmern/innen ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Von Sira Ullrich, Projektleitung, wurden alle Teilnehmer/innen ausgezeichnet und bekamen eine Teilnahmeurkunde und kleine Preise überreicht.
In der nun folgenden Pause hatten alle die Gelegenheit sich die aushängenden Arbeitsergebnisse anzuschauen und sich auszutauschen. Von der Vielzahl der wirklich sehr guten Beiträge möchten wir die Beiden unseres Kooperationspartners, der Merian Schule, gerne erwähnen: ein Fotoprojekt zum Thema Identität, bei welchem u.a. Gesichter einzelner Jugendlicher zu einem neuen Ganzen verschmolzen, und ein Reportageprojekt über einen Besuch des Archivs der Jugendkulturen. Das Archiv zeichnet mit verantwortlich für das, momentan vergriffene, Buch „Die dritte Halbzeit“, welches sicher vielen von uns bekannt ist. Im Sommer soll, wie Klaus Farin, einer der Autoren, sagte, eine Neuauflage mit einem Beitrag vom Fanprojekt Berlin erscheinen.
Als ein Höhepunkt wurde die Autogrammstunde mit Dustin Heun angekündigt. Dustin trainiert schon wieder mit und hofft in der Rückrunde bald wieder Tore für uns zu schießen.
Die Pause klang mit „britisch Rock“, Gitarre und Gesang von Carl Schache und Theo Schmidt, Schülern der Merian Schule, aus.
Die Verleihung des Förderpreises NEUES DEUTSCHLAND nahm der Stellvertretende Chefredakteur ND, Wolfgang Hübner, vor. In seiner Festrede lobte er die professionelle Gestaltung des ausgezeichneten Beitrages und hob die Überschrift „Die Muttivatorin“ hervor. Jetzt dürft ihr mal raten, wer die Preisträger waren. Ihre Namen sind Ninette Küper, Felix Zier, Melina Lorke, Valeria Dahmen, Rikje Sucker und Anja Bodtke und sie haben unter fachlicher Anleitung von Martin Miersch hervorragende Arbeit geleistet. Auch wir wollen ihnen hiermit unsere Anerkennung aussprechen. Ihr Preis besteht in einem Tag bei den Zeitungsmachern. Diana Golze hat sich bei der Aushändigung der Urkunden besonders darüber gefreut, dass eine der Teilnehmerinnen, Rikje Sucker, überlegt, beruflich in die schreibende Zunft zu gehen.
Der überaus gelungene Nachmittag klang dann mit „experimentellem Rock“ aus.
Das "Gewinnerprojekt" zum Anschauen um PDF-Format
Diana Golze, Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages und Schirmherrin des Projektes, sprach in ihrer Begrüßungsrede allen Teilnehmern/innen ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Von Sira Ullrich, Projektleitung, wurden alle Teilnehmer/innen ausgezeichnet und bekamen eine Teilnahmeurkunde und kleine Preise überreicht.
In der nun folgenden Pause hatten alle die Gelegenheit sich die aushängenden Arbeitsergebnisse anzuschauen und sich auszutauschen. Von der Vielzahl der wirklich sehr guten Beiträge möchten wir die Beiden unseres Kooperationspartners, der Merian Schule, gerne erwähnen: ein Fotoprojekt zum Thema Identität, bei welchem u.a. Gesichter einzelner Jugendlicher zu einem neuen Ganzen verschmolzen, und ein Reportageprojekt über einen Besuch des Archivs der Jugendkulturen. Das Archiv zeichnet mit verantwortlich für das, momentan vergriffene, Buch „Die dritte Halbzeit“, welches sicher vielen von uns bekannt ist. Im Sommer soll, wie Klaus Farin, einer der Autoren, sagte, eine Neuauflage mit einem Beitrag vom Fanprojekt Berlin erscheinen.
Als ein Höhepunkt wurde die Autogrammstunde mit Dustin Heun angekündigt. Dustin trainiert schon wieder mit und hofft in der Rückrunde bald wieder Tore für uns zu schießen.
Die Pause klang mit „britisch Rock“, Gitarre und Gesang von Carl Schache und Theo Schmidt, Schülern der Merian Schule, aus.
Die Verleihung des Förderpreises NEUES DEUTSCHLAND nahm der Stellvertretende Chefredakteur ND, Wolfgang Hübner, vor. In seiner Festrede lobte er die professionelle Gestaltung des ausgezeichneten Beitrages und hob die Überschrift „Die Muttivatorin“ hervor. Jetzt dürft ihr mal raten, wer die Preisträger waren. Ihre Namen sind Ninette Küper, Felix Zier, Melina Lorke, Valeria Dahmen, Rikje Sucker und Anja Bodtke und sie haben unter fachlicher Anleitung von Martin Miersch hervorragende Arbeit geleistet. Auch wir wollen ihnen hiermit unsere Anerkennung aussprechen. Ihr Preis besteht in einem Tag bei den Zeitungsmachern. Diana Golze hat sich bei der Aushändigung der Urkunden besonders darüber gefreut, dass eine der Teilnehmerinnen, Rikje Sucker, überlegt, beruflich in die schreibende Zunft zu gehen.
Der überaus gelungene Nachmittag klang dann mit „experimentellem Rock“ aus.
Das "Gewinnerprojekt" zum Anschauen um PDF-Format
22.12.2008 | Podiumsdiskussion zum Thema "Rassismus im Fußball"
Seit dem 15.09.2008 findet im Lernzentrum des 1. FC Union, in Kooperation mit dem Fanprojekt Berlin und der Merian Schule, das Projekt "Sicher sein durch Selbst-sein" statt (siehe einen Artikel weiter unten). Ziel des Projektes ist es, Jugendliche für verschiedene alltäglich ausgeübte Formen des Rassismus, speziell im Umfeld Sport, zu sensibilisieren, sie in ihrer persönlichen Identität zu stärken und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen. Am vergangenen Mittwoch fand hierzu eine Podiumsdiskussion in der Sporthalle der Merian-Schule statt.
Durch den Abend führte der (auch beim 1. FC Union nicht ganz unbekannte) Journalist Gerald Karpa. Ihm zur Seite standen Tom Schreiber, Mitglied der SPD und im Abgeordnetenhauses für den Bezirk Treptow/Köpenick vertreten, und Ulf Bünermann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus („MBR“). Da dieses Projekt vom 1. FC Union Berlin e.V. unterstützt wird, waren natürlich auch namenhafte Unioner beteiligt, und zwar Lars Schnell, seines Zeichen Fanbeauftragter, sowie die beiden Spieler der ersten Männermannschaft Karim Benyamina und Shergo Biran.
Der Saal füllte sich mit Schülern der achten Klassen der Merian-Schule, sowie mit interessierten Eltern und Lehrern. Zugegen war außerdem ein französisches Kamerateam, welches zur Zeit eine Reportage über die „MBR“ dreht. Nachdem Gerald Karpa die Teilnehmer der Runde vorgestellt hatte, begann Ulf Bünermann mit einem kurzen PowerPoint-Vortrag zum Thema Rassismus im Fußball. Schwerpunkt des Vortrags waren Bilder von verschiedenen Fanaktionen mit eindeutig politischer Tendenz, so z.B. das „menschliche Hakenkreuz“ von Anhängern des 1. FC Lok Leipzig anlässlich eines A-Jugendspiels gegen den FC Sachsen Leipzig, oder die roten Fahnen mit dem weißen Kreis, die Anhänger des Chemnitzer FC bei einem Gastspiel am Millerntor schwenkten. Weiterhin ging Bünermann auf verschiedene rassistische Symbole ein, zeigte aber auch Gegenbeispiele, so wie der aktuellste Fall aus Bochum, wo Fans von Werder Bremen Personen aus ihrem Block warfen, die zweideutige Transparente hochhielten und dabei eindeutige Parolen riefen.
Danach erklärte Tom Schreiber die Sicht der Politik auf den alltäglichen Rassismus und erklärte welche Gesten oder Aufdrucke vom Gesetzgeber her klar verboten sind. Als nächstes ging die Frage an Lars Schnell, wie der 1. FC Union auf Auffälligkeiten reagiere. Lars betonte dabei, dass der 1. FC Union selbstverständlich von seinem Hausrecht Gebrauch macht und wies dabei auf den Antidiskriminierungsparagraphen hin. Verbildlicht wurde das z.B. am Beispiel der „Herrenrasse Fürstenwalde“. Lars Schnell und Ulf Bünermann zählten dann noch weitere kommerzielle Modelabels mit eindeutig rassistischem Hintergrund auf (Consdaple, Masterrace), betonten aber auch, dass gewisse Marken von der rechten Szene schlicht missbraucht wurden und diese sich daher immer gegen eine politische Vereinnahmung gewehrt haben (Lonsdale, Fred Perry).
Dann ging die Frage an Karim Benyamina und Shergo Biran, wie sie denn fremdenfeindliche Äußerungen auf dem Fußballplatz wahrnehmen würden. Beide betonten, dass eventuelle Rufe von den Rängen nicht zu hören seien, aber es durchaus auf dem Platz immer wieder zu dummen Sprüchen kommen würde. Gerade „in Manndeckung“ seien rassistische Sprüche ein gern gebrauchtes Mittel um den Gegenspieler zu provozieren. Ein Schiedsrichter bekommt von solchen Sachen in der Regel nichts mit, so dass es an jedem selber läge wie ein Fußballprofi zu reagieren und über solchen Provokationen zu stehen. Weiterhin erzählten beide noch von ihrer Jugendzeit im „Märkischen Viertel“, wo unter den Jugendlichen natürlich ständig irgendwelche Auseinandersetzungen stattfanden. Karim konnte als besten Tipp nur betonen, dass man in einer direkten Konfrontation versuchen sollte keinen Streit oder zusätzliche Aggressionen zu provozieren.
Auch Ulf Bünermann betonte im Anschluss, dass man als Zeuge von fremdenfeindlichen Angriffen nicht „den Helden“ spielen soll. Man solle sich nicht selber in Gefahr bringen, sondern sich lieber mit anderen Menschen verständigen, diese auf das Unrecht hinweisen und mobilisieren. Zum Abschluss ging an Bünermann und Schreiber noch die Frage, ob es in Berlin „politisch auffällige Vereine“ geben würde. Eine direkte Anschuldigung wurde dabei nicht gegeben. Schreiber erinnerte an gewisse Vorfälle in verschiedenen Vereinen, betonte zum Abschluss aber, dass sich der 1. FC Union Berlin wie kein anderer Verein aktiv an diesem gesellschaftlich sehr wichtigen Thema beteiligen würde, was man auch an der Zusammenarbeit an diesem Abend sehen würde. Wenn das kein schönes Schlusswort war.
Gerald Karpa beendete die Diskussion dann nach einer und einer Viertel Stunde und zum Abschluss durften Karim und Shergo dann noch fleißig Autogramme schreiben. Insgesamt gesehen eine gelungene Veranstaltung, die sowohl unterhaltsam als auch informativ war.
Durch den Abend führte der (auch beim 1. FC Union nicht ganz unbekannte) Journalist Gerald Karpa. Ihm zur Seite standen Tom Schreiber, Mitglied der SPD und im Abgeordnetenhauses für den Bezirk Treptow/Köpenick vertreten, und Ulf Bünermann von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus („MBR“). Da dieses Projekt vom 1. FC Union Berlin e.V. unterstützt wird, waren natürlich auch namenhafte Unioner beteiligt, und zwar Lars Schnell, seines Zeichen Fanbeauftragter, sowie die beiden Spieler der ersten Männermannschaft Karim Benyamina und Shergo Biran.
Der Saal füllte sich mit Schülern der achten Klassen der Merian-Schule, sowie mit interessierten Eltern und Lehrern. Zugegen war außerdem ein französisches Kamerateam, welches zur Zeit eine Reportage über die „MBR“ dreht. Nachdem Gerald Karpa die Teilnehmer der Runde vorgestellt hatte, begann Ulf Bünermann mit einem kurzen PowerPoint-Vortrag zum Thema Rassismus im Fußball. Schwerpunkt des Vortrags waren Bilder von verschiedenen Fanaktionen mit eindeutig politischer Tendenz, so z.B. das „menschliche Hakenkreuz“ von Anhängern des 1. FC Lok Leipzig anlässlich eines A-Jugendspiels gegen den FC Sachsen Leipzig, oder die roten Fahnen mit dem weißen Kreis, die Anhänger des Chemnitzer FC bei einem Gastspiel am Millerntor schwenkten. Weiterhin ging Bünermann auf verschiedene rassistische Symbole ein, zeigte aber auch Gegenbeispiele, so wie der aktuellste Fall aus Bochum, wo Fans von Werder Bremen Personen aus ihrem Block warfen, die zweideutige Transparente hochhielten und dabei eindeutige Parolen riefen.
Danach erklärte Tom Schreiber die Sicht der Politik auf den alltäglichen Rassismus und erklärte welche Gesten oder Aufdrucke vom Gesetzgeber her klar verboten sind. Als nächstes ging die Frage an Lars Schnell, wie der 1. FC Union auf Auffälligkeiten reagiere. Lars betonte dabei, dass der 1. FC Union selbstverständlich von seinem Hausrecht Gebrauch macht und wies dabei auf den Antidiskriminierungsparagraphen hin. Verbildlicht wurde das z.B. am Beispiel der „Herrenrasse Fürstenwalde“. Lars Schnell und Ulf Bünermann zählten dann noch weitere kommerzielle Modelabels mit eindeutig rassistischem Hintergrund auf (Consdaple, Masterrace), betonten aber auch, dass gewisse Marken von der rechten Szene schlicht missbraucht wurden und diese sich daher immer gegen eine politische Vereinnahmung gewehrt haben (Lonsdale, Fred Perry).
Dann ging die Frage an Karim Benyamina und Shergo Biran, wie sie denn fremdenfeindliche Äußerungen auf dem Fußballplatz wahrnehmen würden. Beide betonten, dass eventuelle Rufe von den Rängen nicht zu hören seien, aber es durchaus auf dem Platz immer wieder zu dummen Sprüchen kommen würde. Gerade „in Manndeckung“ seien rassistische Sprüche ein gern gebrauchtes Mittel um den Gegenspieler zu provozieren. Ein Schiedsrichter bekommt von solchen Sachen in der Regel nichts mit, so dass es an jedem selber läge wie ein Fußballprofi zu reagieren und über solchen Provokationen zu stehen. Weiterhin erzählten beide noch von ihrer Jugendzeit im „Märkischen Viertel“, wo unter den Jugendlichen natürlich ständig irgendwelche Auseinandersetzungen stattfanden. Karim konnte als besten Tipp nur betonen, dass man in einer direkten Konfrontation versuchen sollte keinen Streit oder zusätzliche Aggressionen zu provozieren.
Auch Ulf Bünermann betonte im Anschluss, dass man als Zeuge von fremdenfeindlichen Angriffen nicht „den Helden“ spielen soll. Man solle sich nicht selber in Gefahr bringen, sondern sich lieber mit anderen Menschen verständigen, diese auf das Unrecht hinweisen und mobilisieren. Zum Abschluss ging an Bünermann und Schreiber noch die Frage, ob es in Berlin „politisch auffällige Vereine“ geben würde. Eine direkte Anschuldigung wurde dabei nicht gegeben. Schreiber erinnerte an gewisse Vorfälle in verschiedenen Vereinen, betonte zum Abschluss aber, dass sich der 1. FC Union Berlin wie kein anderer Verein aktiv an diesem gesellschaftlich sehr wichtigen Thema beteiligen würde, was man auch an der Zusammenarbeit an diesem Abend sehen würde. Wenn das kein schönes Schlusswort war.
Gerald Karpa beendete die Diskussion dann nach einer und einer Viertel Stunde und zum Abschluss durften Karim und Shergo dann noch fleißig Autogramme schreiben. Insgesamt gesehen eine gelungene Veranstaltung, die sowohl unterhaltsam als auch informativ war.



